Willkommen in der Königsstrasse

Eine Strasse. Neunzehn Häuser. Unzählige Geschichten.

Auf den ersten Blick ist sie nur eine alte Strasse mit bunten Fassaden, kleinen Geschäften und einem Café. Doch wer länger bleibt, entdeckt einen Ort, an dem Türen selten lange geschlossen bleiben.

Mehr als eine Adresse

Eine Strasse, die ihre Menschen nicht so schnell wieder loslässt.

Ihre Häuser tragen Spuren, ihre Hinterhöfe haben bessere Tage gesehen. Im Treppenhaus werden Neuigkeiten geteilt, bei einer Tasse Kaffee auch Sorgen. Nicht immer harmonisch – aber selten gleichgültig.

Ein Spaziergang durch die Königsstrasse

Orte, an denen Geschichten beginnen.

Blitz-Kiosk

Haus 3. René Gutensohn verkauft hier mehr als Zeitschriften und Getränke: Der Kiosk ist Treffpunkt, Paketannahme und manchmal der Anfang eines gemeinsamen Abends.

Une Profusion de Fleurs

Haus 5. In Tracys Blumenladen laufen viele Fäden der Nachbarschaft zusammen – zwischen Pflanzen, Blüten und dem einen oder anderen Ersatzschlüssel.

Café Frühling

Haus 7. Unter den cremefarbenen Markisen werden Freundschaften geschlossen und Neuigkeiten ausgetauscht. Donnerstags sitzt Ursula Bermann hier an ihrem Stammplatz.

Bar jeder Vernunft

Haus 13. Die Genossenschaftsbar mit alter Jukebox gehört ein Stück weit allen, die in der Königsstrasse zu Hause sind.

Die Geschichte der Strasse

Was bleibt, wenn sich alles verändert?

Einst führte die Kastanienallee vom Bahnhof zum königlichen Forst. Mit Haus 19 wurde die Königsstrasse zur Sackgasse – und allmählich zu einem eigenen kleinen Kosmos. Sie erlebte Aufbruch und Verlust, queeres Leben, schmerzhafte Lücken und immer neue Anfänge. Geblieben ist der Wille, Erinnerungen zu bewahren, ohne in ihnen stehenzubleiben.

Die Seele der Königsstrasse

Hier bleibt niemand lange fremd.

Nicht Fassaden geben der Königsstrasse ihren Charakter, sondern Menschen: die Nachbarin, die sich erinnert; die Floristin, die alle kennt; und jene, die neu ankommen und langsam Teil der Strasse werden.